Kinderrechte Rap

Am Freitag, den 18.09.2015 kamen Rapper in unsere Klasse 4c. Wir haben uns gegenseitig vorgestellt und dann hat Nora, eine von den Rappern, mit uns ein Interview geführt zum Thema Kinderrechte. Sie hat gefragt, was wir für Kinderrechte kennen und welche wir sehr wichtig finden. Fernando hat uns dabei gefilmt. Dann bekamen wir einen Kinderrechte-Pass, in den wir Name, Adresse, Schule und Klasse und Freund/Freundin eintragen mussten. Das war ein kleines Heftchen auf dem Toupi & friends established in 2015 stand.


 Nun haben wir gemeinsam die Texte durchgelesen, die in dem Pass standen. In jedem dieser Texte war ein Kinderrecht dargestellt, und wir bekamen kleine Zettel, auf denen die passenden Rechte gezeigt wurden.  Diese klebten wir passend auf.

Danach sollten wir auf den Schulhof gehen und dort Zombieball spielen. Das ging aber nicht so, wie wir es kannten, sondern so: Ein Kind bekam den Ball, es durfte ihn jedoch nicht werfen, sondern es musste ein anderes Kind damit berühren. Wenn das Kind mit dem Ball das andere Kind traf, wurde  dieses zum Zombie und die Kinder, die noch frei waren mussten es dann befreien, indem sie sich um das Kind die Hände reichten und sagten: „Zombie lebt“. Wir haben das Spiel gespielt, weil es dabei um das Recht auf Leben ging. Das Spiel hat uns Spaß gemacht!!!


Nach der Pause gingen wir in den Musikraum. Wir sollten uns in einen Kreis stellen und uns die Hände geben. Fernando hängte einen Reifen zwischen Benedikts und Lucas Arm. Jetzt musste Benedikt ein Land sagen und durch den Reifen klettern, ohne dass er Lucas Arm losließ.  Dann musste Luca ein Land sagen und durch den Reifen klettern, und so ging es eine ganze Runde lang, doch kein Land durfte zweimal gesagt werden. Bei der zweiten Runde kam noch ein weiterer Reifen dazu. Den hängte Fernando ein paar Kindern vor Benedikt und Luca über den Arm. Bei diesem Reifen musste man gar nichts sagen. Also ging es wieder los! Doch, wenn der zweite Reifen den ersten Reifen eingeholt hätte, hätten alle Kinder 5 Kniebeugen machen müssen. Dieses  Spiel hat das Recht auf Bildung verdeutlicht, denn wenn wir mehr Länder gewusst hätten, hätten wir länger spielen können.

"wenn wir mehr Länder gewusst hätten, hätten wir länger spielen können"


Danach haben wir wieder an unseren Kinderpässen gearbeitet und dann sind wir wieder auf den Schulhof gegangen, um noch ein Spiel zu spielen.  Die Hälfte der Klasse bekam etwa 25cm lange Holz-Rinnen, die wir wie eine Brücke aneinanderhalten sollten, so dass ein Golfball darüber rollen konnte. Und den bekamen wir dann auch. Wenn der Golfball nicht mehr auf einer Rinne war, musste man mit der Rinne nach hinten laufen und sie dem nächsten übergeben. Das mussten wir so lange durchhalten, bis wir bei einem Eimer waren, in den der letzte den Golfball reinfallen lassen musste. Das hört sich zwar leicht an, ist aber sehr sehr schwer. Es war aber trotzdem cool!


In der Stunde danach sollten wir 3 Fragen beantworten:

1. Was ist dein Lieblingsrecht?

2. Was für ein Recht würdest du dir ausdenken?

3. Warum sind die Kinderrechte wichtig?

Uns wurden drei Zettel ausgeteilt, auf die wir die Antworten schreiben sollten. Als alle fertig waren, hängten wir die Zettel an die Tafel. Ich erfand das SCHUGELEUTEN-Recht. Das bedeutet: Schutz vor gewaltsamen Leuten!


Jetzt sollten wir uns in Gruppen aufteilen und entscheiden ob wir alleine oder zu zweit rappen wollten. Nachdem wir dies entschieden hatten, fingen wir an die Texte zu schreiben. Danach setzten wir uns in einen Kreis. Dann kam Fernando wieder mit der Kamera und wir bekamen ein Mikrofon. Andi spielte auf seiner Gitarre und wir rappten unsere Songs alle hintereinander. Das war das Beste an dem tollen Tag!!!



Dieser Artikel ist unter der Creative Commons Lizens veröffentlich. by-nc-sa./3.0/

Der Name des Autors/Fotografin soll wie gefolgt genannt werden: by-nc-sa/3.0/

Autor: Klasse 4c der Keune Grunschule/Natalie Schramm  für Toupi-Group



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