WeltBürgerFrühstück-Trier

Um den BürgerInnen von Trier die Idee des fairen Handels näher zu bringen, wurde die Initiative „Weltbürgerfrühstück“ ins Leben gerufen. Sie feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Um zu zeigen, wie engagiert die Trierer sind, wurden zahlreiche ehrenamtliche Organisationen eingeladen.

Wir, die Toupi-Group, erhielten zum ersten Mal die Gelegenheit teilzunehmen.



Die Weltbürgerfrühstücks-Aktion bot uns eine Aktionsfläche von 4x4 m an, was sich für uns als eine interessante Herausforderung herausstellte, weil wir normalerweise in unseren Projekten auf großen Flächen agieren, damit die Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. So haben wir unser Konzept an die Gegebenheiten angepasst und 2 Spieleinheiten entwickelt: Basteln und ein Spiel zur Gruppendynamik, die trotz Verzicht auf Bewegung bei den Kindern ein kurzes Erlebnisgefühl hervorrufen sollten.


Beim Basteln haben wir eine materialsparende Idee genutzt, für die lediglich 2 Streifen Schmierpapier, eine Schere und Kleber benötigt werden. Was lässt sich daraus Spannendes basteln? Wie soll das funktionieren? Zum Erstaunen der Kinder und Eltern ist aus zwei zusammengeklebten Kreisen eine Handschelle aus Papier entstanden. Die Kinder äußerten Sätze wie „das ist ja Magie“ und waren stolz und glücklich, dass sie etwas Neues und Eindrucksvolles gestalten konnten. Doch die Übung war hier noch nicht beendet


Die Vorstellungskraft der Kinder wurde noch einmal auf die Probe gestellt, als sie die Kette der Handschellen längs durchschneiden sollten. Einige dachten, dass so „noch eine Handschelle“ entstehen würde. Doch was jetzt entstand, hatte mit der ursprünglichen Kreisform nichts zu tun. Die Kinder hielten ein fast exaktes Quadrat in den Händen. Selbst die Eltern waren begeistert, wie aus zwei Kreisen ein Quadrat entstehen kann. Dieses Bastel-Experiment haben wir gezielt ausgewählt, weil es einen Überraschungseffekt hat und den Kindern ein tolles Gefühl bietet.


Die zweite Einheit war unsere wohlbekannte Pipeline. bei der die Teilnehmer Zusammenhalt und Interaktionsfähigkeit zeigen müssen, und ihre Gruppendynamik auf die Probe gestellt wird.

Das Besondere an diesem Tag war, dass wir Kinder und Eltern zusammen gebracht haben. Sie sollten zusammen die Übungen meistern und in einer Gruppe von Erwachsenen sollten die Kinder die Leitung übernehmen.

Für uns als Gruppe war die Teilnahme eine schöne Erfahrung. Wir konnten uns zum ersten Mal direkt mit den Bürgern über das Projekt auszutauschen und Kontakte mit anderen Organisationen knüpfen, die sich für unsere Arbeit mit den Kindern interessieren.



Alle Bilder von : Renate Eder


von Fernando Andia

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