Projektbeschreibung

Tag für Tag werden wir mehr mit der ethischen Frage konfrontiert, was es bedeutet, Deutsch zu sein. Ein Grund dafür sind die Zunahme von Patriotismus und Rechtspopulismus in Deutschland. Es entsteht ein widersprüchliches Verhältnis der Deutschen zu sich selbst, bei dem viele (insbesondere im populistischen Bereich) keinen angemessenen Ton mehr dafür finden, zu erklären, was Deutsch sein eigentlich bedeutet.

 

Bei Migranten/-innen führt dies zu einem Gefühl der Desorientierung und erschwert ihnen das Verständnis der deutschen Kultur.

 

Damit Widersprüche und Desorientierung nicht in Vorurteilen und Unverständnis enden, möchte unser Projekt das Thema Deutsch sein auf eine neue Weise angehen und Orientierung geben. Unser Ziel ist es, einen Dokumentationsfilm zu erstellen, der sich  mit der ethischen Frage beschäftigt, was es bedeutet, deutsch zu sein. Dazu sollen Deutsche, die selbst oder deren Eltern einen Migrationshintergrund haben, junge Geflüchtete, wie auch Menschen, die sich der Frage um Migration widmen, in Trier und Weimar interviewt und in ihrem Alltag begleitet werden. Dieser Film soll im Agenda-Kino im Jahr 2019 präsentiert werden. Daneben wird eine Sendebeitrag bei OK54 angestrebt.